Donnerstag, 21. August 2008
The Dark Knight - Einfach nur beeindruckend
Eigentlich gehe ich sehr selten ins Kino (man kommt ja nie dazu;-)) und noch seltener komme ich aus einem Film raus und bin rundum begeistert. Doch heute liebe Leute war einer dieser Tage, an denen man wieder vom "großen Kino" sprechen durfte.
"The Dark Knight" ist bei weitem nicht nur eine reine Fantasy-Verfilmung eines "uralten" Comics - nein, viel mehr ist es ein Schauspiel brillianter Akteure, die voll und ganz in die Rollen ihrer Figuren eintauchen und in ihnen aufgehen. Als erstes sollte dem eigentlichen Hauptdarsteller dieses Films, dem leider schon verstorbenen Heath Ledger, Tribut gezollt werden. Leute, es ist unfassbar, wie gut dieser Mann die Rolle des Bösewichten "Joker" darstellt - es ist schwer zu beschreiben, aber wenn ihr euch den Film anschaut, achtet auf die Details - neben den Dialogen - das Zungenschnalzen, die Mimik, der Ausdruck, etc...der dunkle Rächer hat es da einfacher - die meiste Zeit versteckt er sich hinter seiner Maske und seinem passenden Anzug. Das soll nicht heißen, dass Christian Bale den Batman alias Bruce Wayne nicht überzeugend darstellt - ganz im Gegenteil - sein Konflikt mit sich und seiner Figur als Held und gleichzeitig als Gesetzloser, der versucht nebenbei noch als Milliardär und Playboy Bruce Wayne sein Leben in der Öffentlichkeit zu führen, wirkt zu jedem Zeitpunkt real.
Aber der heimliche Star des Films (zu Recht) ist der "Joker".
Ich bin noch mit der Batman Serie aus den 60er Jahren aufgewachsen (Adam West - King Of Queens Zuschauer werden ihn u.U. auch kennen), als Batman&Robin in der Bathöhle ihre Feinde ausmachten (mit dem Batcomputer), im Batmobil hinfuhren und dann mit vielen aufpoppenden Comicblasen, in denen geistreiche Texte wie "Pau", "Puuuh" oder "Baaaang" dem Publikum präsentiert wurden, wie eine Schlägerei mit bunt angezogenen Bösewicht-Handlangern auszusehen hat. Und für ganz knifflige Fälle hatte Batman natürlich noch ein paar nützliche Utensilien in seinem Batgürtel.
Damals war Batman aber noch lange nicht der düstere Rächer, der nicht nur gegen seine Feinde vorgehen muss, sondern auch mit sich und der Welt im ständigen Konflikt steht. Ich schätze, dass der Batman der 60er Jahre wohl auch dem poppigen, bunten Lifestyle dieses Jahrzehnts unterliegen musste.
Auffallend ist jedoch, dass der besagte Konflikt in vielen Superhelden der Marvel-Comics auftaucht - sei es Spiderman ("...aus großer Kraft entspringt große Verantwortung...") oder Superman (die Liebe zu Lois Lane und sein Leben als Clark Kent).
Zusammenfassend ein sehr empfehlenswerter Film - auch für Leute, die mit den Comic-Themen eher weniger anzufangen wissen.
In diesem Sinne,
Have Fun!
"The Dark Knight" ist bei weitem nicht nur eine reine Fantasy-Verfilmung eines "uralten" Comics - nein, viel mehr ist es ein Schauspiel brillianter Akteure, die voll und ganz in die Rollen ihrer Figuren eintauchen und in ihnen aufgehen. Als erstes sollte dem eigentlichen Hauptdarsteller dieses Films, dem leider schon verstorbenen Heath Ledger, Tribut gezollt werden. Leute, es ist unfassbar, wie gut dieser Mann die Rolle des Bösewichten "Joker" darstellt - es ist schwer zu beschreiben, aber wenn ihr euch den Film anschaut, achtet auf die Details - neben den Dialogen - das Zungenschnalzen, die Mimik, der Ausdruck, etc...der dunkle Rächer hat es da einfacher - die meiste Zeit versteckt er sich hinter seiner Maske und seinem passenden Anzug. Das soll nicht heißen, dass Christian Bale den Batman alias Bruce Wayne nicht überzeugend darstellt - ganz im Gegenteil - sein Konflikt mit sich und seiner Figur als Held und gleichzeitig als Gesetzloser, der versucht nebenbei noch als Milliardär und Playboy Bruce Wayne sein Leben in der Öffentlichkeit zu führen, wirkt zu jedem Zeitpunkt real.
Aber der heimliche Star des Films (zu Recht) ist der "Joker".
Ich bin noch mit der Batman Serie aus den 60er Jahren aufgewachsen (Adam West - King Of Queens Zuschauer werden ihn u.U. auch kennen), als Batman&Robin in der Bathöhle ihre Feinde ausmachten (mit dem Batcomputer), im Batmobil hinfuhren und dann mit vielen aufpoppenden Comicblasen, in denen geistreiche Texte wie "Pau", "Puuuh" oder "Baaaang" dem Publikum präsentiert wurden, wie eine Schlägerei mit bunt angezogenen Bösewicht-Handlangern auszusehen hat. Und für ganz knifflige Fälle hatte Batman natürlich noch ein paar nützliche Utensilien in seinem Batgürtel.
Damals war Batman aber noch lange nicht der düstere Rächer, der nicht nur gegen seine Feinde vorgehen muss, sondern auch mit sich und der Welt im ständigen Konflikt steht. Ich schätze, dass der Batman der 60er Jahre wohl auch dem poppigen, bunten Lifestyle dieses Jahrzehnts unterliegen musste.
Auffallend ist jedoch, dass der besagte Konflikt in vielen Superhelden der Marvel-Comics auftaucht - sei es Spiderman ("...aus großer Kraft entspringt große Verantwortung...") oder Superman (die Liebe zu Lois Lane und sein Leben als Clark Kent).
Zusammenfassend ein sehr empfehlenswerter Film - auch für Leute, die mit den Comic-Themen eher weniger anzufangen wissen.
In diesem Sinne,
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